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Der erste Tag an der Uni

Heute war ein sehr langer Tag und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Da ich später noch mit den Finnen und Franzosen, mit denen ich fast den ganzen Tag unterwegs war, in einen Club gehen. Der Club heißt „102“, keine Ahnung wie es dort ist ich werde es morgen berichten.

Der Tag fing um 5 Uhr früh an, da mein Schatz mich heute verlassen musste. Darüber bin ich ziemlich traurig aber in ca. zwei Wochen sehe ich sie ja wieder. Und freue mich schon sehr. Ich brachte sie an den Busbahnhof und wartete bis sie abfuhr. Es war saukalt morgens und ihr Bus hatte auch noch Verspätung. Nach dem der Bus abgefahren ist bin ich ins Wohnheim und habe versucht zu schlafen, aber es ging einfach nicht, mit ein Grund warum ich jetzt so fertig bin.

Um 12 Uhr machte ich mich dann an die Uni, es dauerte länger dort hin als ich geplant hatte, da ich noch die Finnen aufgegriffen habe und man mit denen einfach nicht vorwärts kommt. Außer Polarbären, Schnee und Wald kennen die wohl nicht, schon eigenartig und alles muss fotografiert werden aber sonst paar nette durchgeknallte Gesellen. Ansonsten war der erste Unitag sehr kurz wir wurden nur begrüßt, eingewiesen und haben ein kleines Willkommenspaket bekommen. Nach einer sehr kurzen Campusführung war der erste Unitag auch vorbei, alles in allem dauerte es 30 Minuten. Die Uni geht regulär am Donnerstag los, bis Mittwoch muss ich meine Kurse eingereicht haben. Gibt einige interessante Kurse, die ich besuchen möchte, ich muss es aber auch gering halten mehr als vier Kurse will ich nicht machen möchte das Auslandsemester auch bisschen genießen. Das andere Ding ist, ob mir die Kurse in Deutschland anerkannt werden. Ich werde mir morgen die Inhalte, der in Frage kommenden Kurse besorgen und es mit meiner Uni abklären. Was ich auch sehr lustig fand ist, dass ich einen Bibliotheksausweis bekommen habe, habe bis jetzt keinen in Kassel gebraucht, warum sollte ich hier einen brauchen!? Mal sehen was kommt!!

Nach der Uni sind wir in die Innenstadt um was zu uns zu nehmen, wir landeten in der „Sphinx“ ein sehr nettes Lokal. Die Preise sind höher als wo anders aber die Portionen sind riesig und es schmeckt sehr lecker dort. Alle waren vom Essen begeistert! Kann den Laden an die kommenden Lodzbesucher nur empfehlen. Nach dem Essen sind wir noch in der Stadt rumgegammelt und haben uns die Wohnung eines Franzosen angeschaut. Er sagte, dass es ihm im Wohnheim nicht gefällt aber seine jetzige Wohnung ist in meinen Augen eine Katastrophe. Wenn es dort keine Krabbelviecher gibt, dann fresse ich einen Besen. Bis aus die Größe der Wohnung ist es nichts Tolles und er zahlt mit zwei Mitbewohnern ca. 850 Euro im Monat. Ist ja sein Ding aber Erasmus Studenten werden bei den Wohnungen abgezogen, polnische Studenten würden bestimmt einiges weniger Zahlen.

Der Heimweg dauerte echt lang heute, der Bus hatte ca. 40 Minuten Verspätung und dann noch die Rushhour. Bin schon im Bus fast eingeschlafen und als ich mich dann hingelegt habe konnte ich nicht schlafen. That sucks! Da ich eh nichts zu tun hatte habe ich mal meine Kosten für die fünf Tage im September überschlagen. Ganz schön was zusammengekommen, habe für fünf Tage, mehr als 250 Euro ausgegeben. Es fällt aber nur so hoch aus, da ich die Kaution für das Zimmer gezahlt habe und einige Dinge wie Geschirr, Putzzeug usw. kaufen musste. Mir fehlt jetzt nur noch eine Pfanne und dann bin ich glücklich. Ich denke ab jetzt werde ich so mich 100-150 Euro im Monat auskommen. Ich hoffe es!!!!

Muss jetzt los, ein kühles Blondes wartet auf mich. Bye

1.10.07 21:23


Scheiß Wetter sonst alles cool

War gestern doch nicht ausgegangen, alle waren so müde und ich auch also haben wir es gelassen. Evtl. geht heute noch was!

Das Wetter war so besch…. heute, den ganzen Tag hat es geregnet und kalt war es auch. Eigentlich wollte ich heute nicht raus aber ich musste noch einige Dinge erledigen. Nach dem ich wach geworden bin, so gegen 10 Uhr habe ich erst mal mein Zimmer aufgeräumt und meinen Schrank repariert. Die Finnen meinten zu mir als sie sahen, dass der Schrank repariert ist „He fixed his closet! He is a German!“. Keine Ahnung was sie damit meinten aber wir haben darüber gelacht. Und da ich sowieso in Aufräumstimmung war habe ich gleich noch den Flur und das Bad geputzt, nun habe ich erstmal ein bisschen Ruhe vom Aufräumen. Ich genieße hier im Wohnheim einige Vorteile im Gegensatz zu anderen Erasmus Studenten, die Managerin des Wohnheims ist richtig nett und lieb zu mir! Der guten polnischen Sprache hab ich das zu verdanken! Heute habe ich erneut nach einem Besen gefragt und was hat sie getan? Sie hat mir einen geschenkt, des Weiteren kann ich mir Sachen an der Rezeption leihen ohne dafür zu Unterschreiben und ohne eine Kaution dafür zu zahlen.

Nachdem in meinem Zimmer und in der Wohnung alles geritzt war bin ich in die Stadt. Der Verkehr hier ist echt der Horror, habe heute über eine Stunde im Regen auf den Bus gewartet. Als ich dann irgendwann in der City angekommen bin habe ich meine Miete bezahlt und habe Agata besucht. Ich klärte mit ihr ab welche Kurse ich belegen möchte, habe mich für insgesamt sechs Kurse entschieden. Im Endeffekt sind es aber nur vier, da ich jeweils zwei Kurse zu einem verbinden muss damit sie mir in Deutschland anerkannt werden.

Folgende Kurse sind jetzt geplant:

Bases in Management
Strategic Management
Human Resource Management
Procedure of Human Resource Management
Psychology of Management
Work and Organization Psychology

Als alles geklärt war habe ich meine finnischen Kumpel getroffen wir habe zusammen gegessen und sie haben mich zu einem finnischen Selbstgekochten Essen eingeladen, da ich ihnen helfe in Lodz klarzukommen. Mal sehen wie es schmecken wird bis jetzt kochen die Beiden immer noch. Einige denken dass ich für jeden was machen würde, alle kommen zu mir aber, da ich polnisch kann. Ich mache nur was für die Leute die mir sympathisch sind und das sind nicht viele. Einige scheinen aus sehr reichen Familien zu kommen und total verwöhnt zu sein, da sie sich total daneben benehmen und ständig eine Extrawurst haben wollen.

Der Heimweg aus der Innenstadt war auch sehr geil und ich habe einen sehr nette Taxifahrer kennengelernt. Da die Finnen keine Lust auf den Bus hatten haben sie eine Fahrt im Taxi spendiert. Zu Fuß wären wir genau so schnell gewesen, wie ich es schon oben erwähnt habe während des Tages ist der Verkehr eine Zumutung. Es staut sich überall und keiner kommt voran. Der Taxifahrer hat sich sehr über den Verkehr aufgeregt und meinte, dass Taxifahrer in der Innenstadt selten Aufträge bekommen, da es der Verkehr einfach nicht zu lässt. Er hat mir auch noch weitere Tipps gegeben wie man in Lodz zurecht kommt und wo ich die Stadien der beiden Fußballclubs in Lodz finde. Außerdem haben der Taxifahrer und ich sehr viel gelacht, da wir ständig Scherze über den Verkehr gemacht haben.

Und alle anderen Nationen, die hier sind bekommen zusätzlich zu dem Erasmus Stipendium von ihren Regierungen Geld und das nicht zu wenig. Außer natürlich der deutsche Michael, da sein Vater im Monat ein paar Euro zu viel verdient bekommt er nichts. Armes Deutschland!!!

Für den heutigen Tag ist erstmal alles erledigt und nun kann man sich den angenehmen Seiten des Lebens widmen. Achso hätte ich fast vergessen, hier noch ein paar Bilder vom Wohnheim und der Uni.

Wohnheim

Mein Zimmer

Mein Bett

Academy 1

Academy 2

Bibliothek

Lauri und Sahra

Kulak und Sahra

2.10.07 20:30


Man bin ich platt

Der heutige Tag war dem ausruhen gedacht, bin erst um 12 Uhr wach geworden und bin jetzt immer noch platt. Hab heute nur gelesen und gezockt zu etwas anderen bin ich heute irgendwie nicht in der Lage. Also werde ich hier nicht beschreiben wie ich gegammelt habe sondern noch ein kleinen Nachtrag zu gestern Abend bzw. Nacht schreiben.

Gerstern gab es finnische Suppe zum Abendessen. Suppe ist evtl. nicht das richtige Wort dafür es ist eher ein Eintopf, der alles beinhaltet. Kimmo und Lauri meinten, dass bei der Suppe die Fantasie keine Grenzen gesetzt sind und man alles Reinmachen kann was man mag. Nicht desto trotz war die Suppe sehr gut.

Abendessen1

Abendessen2

Finnen haben komische Sitten in ihrem Land, zum Abendessen gab es wirklich Bier und Vodka. War erst ein bisschen konfus aber naja wenn man das so macht.

Nach dem Abendessen ging es in einen Club, es ist ein reiner Studentenclub namens „Futuristika“. Kann jetzt aber nicht sagen wo der in Lodz war, da wir mit 30 Mann im Bus dort hingefahren sind und die Party schon dort startete. Die Stimmung war echt gut. Zum Club kann ich nur sagen, dass es am Anfang nicht besonders war, die Musik war schlimm und die Stimmung dort war auch zuerst nicht besonders. So später die Nacht wurde desto besser wurde es, liegt wohl am Bier^^. Die Musik wurde besser und alle amüsierten sich prächtig, feierten und tanzten. Ich wurde einmal nur kurz von den Portugiesen und Türken komisch angeschaut und belächelt als ich anfing Disco Fox mit den Mädels zu tanzen. Und als sie dann sahen, dass das gut bei den Frauen ankommt tanzten sie es auch bzw. versuchten es. Die Tanzschule macht sich langsam bezahlt ;-) ganz ehrlich in Polen wird mehr Paartanz gemacht als dieses Freestyle Gezappel.

Ich glaube von allen die da waren war keiner mehr nüchtern, die Portugiesen geben echt Gas wenn es um Alkohol gibt, dementsprechend sahen sie heute fertiger aus als ich. Wir feierten bis um 5 Uhr morgens und waren um 6 Uhr in unseren Betten. Eins hat mich an dem Abend auf die Palme gebracht, ein Portugiese hat mich wirklich gefragt ob ich ihm Haschisch besorgen kann, da ich polnisch spreche. Schon komisch auf was für Gedanken manche kommen, wenn das so weiter geht dass ständig alle zu mir kommen mit ihren Wünschen drehe ich durch. Wenn es Kleinigkeiten sind ist das OK alles Andere können sie vergessen.

So das war es für heute mal schauen was der morgige Tag bringt, hoffe mehr als heute. Wenn das Wetter gut wird mach ich wieder eine kleine Tour durch die Stadt und wenn das Wetter schlecht wird werde ich weiter gammeln.

3.10.07 21:06


Ein schöner Tage in Lodz

Über den heutigen Tag kann ich nur Gutes schreiben, es hat einfach alles gepasst. Absolut keinen Stress und keine Hektik. Einfach ausgedrückt: „Prima“.

Obwohl ich heute sehr lange geschlafen habe, was ich eigentlich nicht geplant hatte konnte ich noch einiges Unternehmen. Bin erst nach 12 Uhr wach geworden, dachte das war es jetzt mit dem ganzen Tag aber nach einer Dusche sah die Welt schon anders aus. Habe heute wieder ein wenig die Stadt erkundet diesmal sogar mit Fotoapparat. Bevor ich den ganzen Tag nur Gammel mache ich etwas auch wenn es nicht produktiv ist. Außerdem musste ich endlich mal einen Markt finden und es ist mir auch gelungen, wird da die Tage mal hingehen um einzukaufen.

Mein erstes Ziel war ein Park in der Nähe vom Wohnheim, so ca. 15 min Fußweg. Als ich dort ankam dachte ich sehe nicht richtig, zuerst sah es aus wie ein Stück Wald aber umso weiter ich ging desto schöner wurde es. Ein wirklich ruhiges nettes Örtchen namens Park „Adama Mickiewicza“. Heute war es dort sehr schön, ich denke im Sommer ist es dort richtig fein zum chillen und relaxen. Sogar um die Jahreszeit tummeln sich viele Leute und entspannen auf diese Weise. Außerdem gibt es dort eine Bühne oder so etwas, bestimmt wird da ab und zu was Aufgeführt.

Park

Bühne

Nach dem Park machte ich mich in Richtung Süden und der Innenstadt, wie durch einen Zufall bin ich auf diesem Weg auf einen Markt gestoßen. Die meisten Einwohner sagten mir es gebe in der Nähe keinen Markt, vielleicht meinten sie keinen großen Markt. Der Markt den ich fand war zwar nicht besonders groß, aber man bekommt dort alles von A bis Z. Den Markt erreicht man von Wohnheim in 15 min wenn man zu Fuß unterwegs, er befindet sich am „Rynek Balucki“. Ich streife dort ein bisschen herum, da ich noch bisschen was für die Küche brauche und es mir in den Supermärkten zu teuer ist. Aber ich sah alles was ich brauche und zu erschwinglichen Preisen. Nach dem Markt bin ich weiter Richtung „Manufaktura“ um paar Bilder zu machen aus dem Besuch der Kirche, von der ich schon berichtet habe ist leider nichts geworden, da sie geschlossen war. Von der Manfuktura bin ich dann zur Piotrowska Strasse um ein paar Leute zu treffen. Hab auf dem Weg dort hin noch ein Museum der Stadt Lodz gefunden, aber leider auch geschlossen werde mir den Kulturflash aber noch geben.

Kirche

Manufaktura 1

Manufaktura 2

Manfukatura 3

Museum der Stadt Lodz

Statue am Ende der Piotrowska Strasse

Piotrowska Strasse 1

Piotrowska Strasse 2

Altes Gebäude

Lauri und Kulak im Fahrradtaxi

In der Stadt habe ich mich mit Lauri, Aggi, Alfredo und noch zwei Weiteren getroffen, die Namen kann ich mir zurzeit nicht alle merken. Da die Kollegen nicht wussten wo die Galerie in Lodz ist, habe ich sie ihnen gezeigt und wir haben gebummelt. Und diesmal hab ich zugeschlagen und mir ein paar Schuhe gekauft, da mir nur ein paar Sportschuhe hier nicht reichen werden. Die Schuhe sind sogar 10 Euro billiger als in Deutschland und das wichtigste sie sind verdammt bequem, wie alle Etnies, die ich bis jetzt hatte. Nach dem Einkaufen sind wir essen gegangen, in einer kleinen Bar habe ich mir erstmal russische Piroggen gekauft und sie waren sehr lecker. Die anderen haben sie sich auch gekauft aber ihnen hat es nicht geschmeckt also war mehr für mich da. Fast 20 Piroggen gegessen und nur für 6 Stück bezahlt, so muss das sein!!

Muss echt sagen, das mein Englisch immer besser wird, manchmal stehe ich auf dem Schlauch, wenn mir mal eine Vokabel fehlt aber ich merke dass es aufwärts geht. Denke nach dem Semester wird es richtig gut sein, ich hoffe es.

Jetzt sitze ich im Wohnheim und schreibe das hier und bin sehr müde, zusammenfassend war es ein guter Tag. Heute gehen fast alle wieder feiern aber ich bleibe im Wohnheim, da ich morgen früh meine erste Vorlesung stattfindet.

Dann bin ich mal raus und lese noch ein Bisschen. Bis morgen.

4.10.07 20:32


Die erste Vorlesung und ein lange Nacht

Kam gestern nicht zum schreiben also hole ich es jetzt nach, es war ein langer Tag und eine noch längere Nacht. Als erstes der gestrige Tag und dann die Nacht.

Nach einer sehr bescheidenen Nacht, um es milde auszudrücken machte ich mich gestern auf den Weg zu ersten Vorlesung. Bin sehr oft wach geworden erstens weil die anderen Partyhengste um 5 Uhr morgens wiederkamen und krach machten und weil die Bauarbeiter morgens um 6 Uhr anfangen müssen direkt vor meinem Fenster zu arbeiten.

Aber nach einer Dusche ging es mir schon besser und zusammen mit Kimmo sind wir dann los. Hätte mir das ganze aber auch sparen können, da die Vorlesung nur eine halbe Stunde dauerte und Vorlesung kann man es auch nicht nennen, da nur sechs Studenten da sind. Also nenne ich es einen Kurs. Einen positiven Nebeneffekt hat das Ganze und zwar, dass man so viel besser lernen kann und der Lehrer mehr auf die Studenten eingehen kann als in einem überfüllten Hörsaal. Wir bekamen nur eine Einleitung und wurden über paar organisatorische Dinge aufgeklärt, ich darf zweimal im Semester fehlt und die Abschlussprüfung ist ein Multiple Choice Text, der aus 10 bis 15 Fragen bestehen wird. Der andere Kurs der dem Human Resource Management ergänzt besteht nur aus einer Abschlusspräsentation. Also denke ich, wenn ich mich nicht all zu Blöde anstelle, ist mindestens eine Zwei drin. Und das war es schon mit der ersten Vorlesung sorry Kurs^^

Im Studentenheim bin ich erstmal wieder ins Bett um mich auf den Abend vorzubereiten, da wir ein Erasmus Essen hatten und danach wurde wieder Party gemacht. Und dann möchte ich natürlich ausgeschlafen sein. Des Weiteren habe ich den Tag ganz ruhig angegangen mit Lesen und bisschen zocken.

Um 18:30 ging es los, alle Studenten sind zusammen zu dem Restaurant bzw. Club gegangen. Habe mich sehr darauf gefreut, da ich tierisch hungrig war. Der Club heißt “Fanaberya“ und ist ein Mix aus Club und Restaurant. Wer interessiert ist, hier die Homepage: www.fanaberya.pl. Zu erst dachte ich es wäre ein Schuppen für ältere Leute und dass dort nichts gehen würde, aber da habe ich mich getäuscht, es lag wohl daran, dass wir sehr früh dort waren. Es gab ein polnisches Essen mit Zurek, Kartoffeln, Schnitzel und verschiedenen Salaten, das sehr lecker war und 80% der Studenten mochten es. Während unseres Essens füllte sich der Club mit Leben und es kam richtig Stimmung auf. Wir hatten alle eine Menge Spaß und amüsierten uns prächtig mit Tanzen, Bier und Longdrings. Es war richtig geil!!! Den Club kann ich nur empfehlen. Um 6 Uhr morgen waren wir dann im Wohnheim angekommen, sehr fertig und mit Beinschmerzen, da wir laufen mussten. Aber es war ein guter Spaziergang anstrengend aber Gut.

Heut lag ich nur im Bett rum wie alle anderen auch, bin echt sehr platt und heute Abend geht wohl weiter. Aber heute mach ich einen Ruhigen keine Lust morgen wieder den ganzen Tag im Bett zu liegen. Werde zwei bis drei Bierchen trinken und das war es. Hab keine Ahnung wann es losgeht wird die Zeit bis dahin mit Lesen Todschlagen.

6.10.07 19:46


Was ein Wochenende!?

Warum ich am Sonntag nicht geschrieben habe? Das ist eine gute Frage und die Antwort ist auch ganz einfach. Ich war vom ganzen Wochenende einfach nur total erschöpft und habe nichts auf die Reihe bekommen.

Um noch mal kurz auf den Samstagabend zurückzukommen, es war mal wieder genial und wir haben uns alle gut Unterhalten.  Ich war diesmal nur mit den Jungs unterwegs, wir waren zuerst im Irish Pub in der City und haben uns gemütlich in Stimmung gebracht. Der Irish Pub in der Piotrowska Strasse ist wirklich sehr angenehm, er liegt in einer kleinen Seitengasse also abgeschirmt vom Krach der Hauptstrassen. Wir haben dort die Zeit bis kurz nach Mitternacht verbracht und haben uns köstlich amüsiert, da jeder Geschichten erzählt hat. Von da aus ging es dann in eine Großraumdisco die sich „Łódź Kaliska“ nennt, sie befindet sich ebenfalls in der Piotrowaska Strasse. Für alle interessierten hier die Homepage der Disco: www.klub.lodzkaliska.pl. Ich war dort bis um 4 Uhr morgens aber so richtig in Fahrt bin ich dort nicht gekommen, da ich platt vom Vortag war und weil die Musik nicht mein Ding war. Habe dort eine Menge ausländischer Studenten aus der ganzen Welt kennen gelernt, hätte nicht gedacht, dass es in Lodz so viele Ausländer gibt. Und zum Tanzen war auch wenig Platz da der Laden rappelvoll war. Morgens machten wir uns dann mit dem Taxi heim und als ich dann ins Bett gefallen bin war ich sofort weg. Habe eigentlich den ganzen Sonntag im Bett verbracht, bis auf paar Minuten^^ Ich war echt erschöpft und wollte meine Ruhe haben, wurde ab und zu von den Finnen genervt aber die waren selber fertig mit der Welt und hatten nicht den Elan mich weiter zu stressen. Und das war es schon mit dem Sonntag mehr als Lesen und bisschen Surfen war nicht drin.

Durch das ganze schlafen gestern war ich heute total fit und war schon um 8 Uhr wach, hatte so genug Zeit mich für die Uni fertig zu machen. Habe mir frische Brötchen beim Bäcker geholt und hatte ein schönes Frühstück. Um 9:45 Uhr machte ich mich mit Sara an die Uni, der Kurs „Bases of Management“ brachte mich sehr oft zum lachen, da jeder einen anderen Akzent hat und hinzukommt noch das mehrere Inder in dem Kurs sind und die versteht man wirklich nicht, wenn sie Englisch sprechen. Des Weiteren ist die Aussprache der Dozentin verdammt lustig zu „that“ sagt sie „tat“ und zu „what“ sagt sie „wat“. Musste mir das lachen paar Mal echt verkneifen, aber ich glaube sie hat es gemerkt, da ich ziemlich schnell vorne an die Tafel musst. Zum Glück habe ich bei der BWL3 Vorlesung aufgepasst und so konnte ich ihre Frage im gebrochen Englisch beantworten und sogar das an die Tafel zeichnen, was sie sich vorgestellt hat. Die Vorlesung ging sehr schnell vorbei! Auch bei diesem Kurs gibt es keine Klausur am Ende sondern eine Power Point Präsentation über ein fiktives oder wirkliches Unternehmen, also müsste hier auch eine gute Note drin sein.

Da ich heute nur einen Kurs hatte machte ich mich wieder in Studentenheim, dort angekommen machte ich paar Einkäufe und habe meine Wäsche gewaschen, das Problem ist nur ich weiß nicht wo ich es aufhängen soll. Jetzt liegt und hängt alles im Zimmer verteilt. Und das aller Beste ist, dass die Sachen alle total nass sind, keine Ahnung was das für Maschinen sind aber so nass habe ich Sachen aus der Waschmaschine noch nie herausgeholt. Und nach einer Stunde Trockner waren die Sachen immer noch ganz nass aber warm;-). Nach der ganzen Aufregung mit der Wäsche war ich mit Kimmo und Lauri Billard spielen, durch Zufall haben wir in demselben Laden, wo wir gespielt haben eine Bowlingbahn gefunden, denke wir werden mal Spielen gehen. Der Laden heißt „Prestige“ und ist in der Pomorska Strasse, es gibt da ungefähr 30 Billardtische und einen Snookertisch. Was uns aber noch mehr gefreut hat, war das Tischtennisspielen,  ja ihr lest richtig Tischtennis dort gibt es wirklich einen Tischtennistisch. Nach der körperlichen Anstrengung sind wir etwas essen gegangen und dann zurück ins Wohnheim, jetzt ist es 22 Uhr und ich fühl mich richtig gut und erholt.

Wird jetzt noch bisschen mit meinem Schatz telefonieren und dann geht’s ins Bett um morgen fit zu sein für paar Dinge, die ich erledigen muss. Achso noch etwas, die Finnen beschweren sich, dass ihnen das Englisch sprechen hier nichts bringt und ihr Englisch nicht besser  sondern es eher schlechter wird. Man muss aber dazu sagen, dass die beiden ein perfektes Englisch sprechen und da ich die meiste Zeit mit den Beiden unterwegs bin lerne ich viel Neues und ich bringe den Beiden bisschen Polnisch bei. Es klingt echt lustig bei den Beiden, aber es fruchtet, sie haben sich heute allein und in polnisch Fahrkarten gekauft und nach der Rechnung im Restaurant gefragt.

8.10.07 22:16


Nichts los!

Langsam werd ich sauer, ich weiß absolut nicht was ich mit der Zeit anfangen soll. Die Vorlesungen fallen ständig aus und ich hänge nur rum, auf ständiges feiern habe ich auch keine Lust.

Bin heute erst um 13 Uhr wach geworden und nach dem Mittagessen bin ich mit paar Leuten auf den Markt gegangen. War ziemlich lustig dort, da sie sowas nicht kannten bzw. kennen. Natürlich musste ich für alle handeln, habe sogar die Preise bisschen drücken können. Ich habe mir einen Topf gekauft und das wars. Unsere Gruppe teilte sich dann und ich bin zurück ins Wohnheim, unterwegs habe ich mir noch was zu Essen besorgt, es war sehr lecker. Im Wohnheim habe ich nur abgegammelt und gelesen. Kann das Buch von Dan Brown "Diabolus" empfehlen, es ist sehr spannend und es macht Spass darin zu lesen.

Ich denke mal wenn es weiter so geht, dass ich nicht weiß was ich machen soll, werde ich mich bisschen mit SQL beschäftigen. Hab ja ein Buch aus Deutschland mit und kann mich so mehr in das Thema Datenbanken einarbeiten. 

Hab morgen Uni aber erst um 16 Uhr werde mir vorher wahrscheinlich mein Ticket für Posen besorgen, da ich am Freitag zu meinem Schatz fahre und mich schon sehr darauf freue.  

9.10.07 22:59


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